Ende Juni 2021 beginnt mein Advanced Yoga Teacher Training. Nach meiner 200-Stunden-Ausbildung möchte ich mit dieser 300-Stunden-Ausbildung noch tiefer in die Lehre des Yogas eintauchen und die Möglichkeit erwerben, in der Zukunft selbst Yogalehrer*innen ausbilden zu dürfen. Vor Beginn der Ausbildung sollte ich ein Motivationsschreiben verfassen. Dieses Schreiben kannst du im Folgenden lesen und erfahren, warum mir das Yoga unterrichten so viel bedeutet.

Mein erstes Teacher Training habe ich vor 2,5 Jahren nach langjähriger Yoga-Praxis in Indien absolviert. Mir hat es gefallen während des Kurses tief in die Lehre des Yogas einzutauchen und 100% meiner Zeit dem Studium zu widmen. Obwohl ich dem Erteilen von Zertifikaten im Yoga etwas kritisch gegenüberstehe, konnte ich für mich selbst viel aus dem Training mitnehmen. Damals hat mir das Erhalten des Zertifikats das Selbstvertrauen gegeben, danach Yogakurse anzubieten.

Seitdem hat sich mein Leben sehr verändert. Meinen Beruf in der Forschung übe ich nur noch 20 Stunden in der Woche aus und Yoga nimmt jetzt auch beruflich immer mehr Raum in meinem Leben ein. Die Möglichkeiten, Yoga zu unterrichten, sind einfach zu mir gekommen, alles scheint sich wie von selbst zu ergeben. Das ist für mich eine Bestätigung, dass dies der richtige Weg ist, und ich ihn weitergehen möchte.

Yoga ist mein Lebensweg und hat mich schon durch schwierige Zeiten getragen. Es ist mir ein großes Bedürfnis, das weiterzugeben, was mich so sehr unterstützt. Doch das Unterrichten ist kein selbstloser Akt von mir. Oft habe ich das Gefühl, dass ich selbst am meisten davon profitiere.

Yoga zu unterrichten hilft mir sehr, mich und meine eigene Praxis zu stärken. Ich kann nur das weitergeben, was ich selbst in der Tiefe verstanden habe. Daher bin ich motiviert, immer weiter zu lernen. Auch wenn ich mit meinen Yogaklassen meinen Teilnehmer*innen etwas Gutes tun möchte, bin es auch ich selbst, der ich damit Gutes tue.

In den letzten Monaten ist der Wunsch in mir gereift, mich wieder intensiv dem Studium zu widmen und noch tiefer in die Lehre einzutauchen. Je mehr ich über Yoga lerne, desto mehr merke ich, wie wenig ich eigentlich weiß. Ich freue mich darauf, in dem Training wieder intensiv meiner eigenen Praxis nachzugehen, und mehr über die Yogaphilosophie zu erfahren.

Des Weiteren freue ich mich, durch die Weiterbildung die Möglichkeit zu haben, zukünftig auch Yogalehrer*innen ausbilden zu können. Und da in unserer Welt Zertifikate noch eine wichtige Rolle im Beruflichen spielen, möchte auch ich diesen Weg der Zertifizierung gehen. Meiner Meinung nach kann es nicht genug Yogalehrer*innen geben. Die Welt braucht mehr Yoga.

2 Kommentare
  1. Canan
    Canan sagte:

    Liebe Lea,

    so ein schönes Motivationsschreiben….man merkt, Du hast deine Berufung im Yoga gefunden! Was für ein Glück für deine Schülerinnen und Dich!

    Liebe Grüße,
    Canan

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